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Schwarzwaldverein Bermersbach e.V.

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21. Theaternachmittage der Jugendgruppe am 06./07.11.2010

Nach wochenlangen intensiven Proben unter der Regie von Elisabeth und Bernadette Wunsch war es am ersten Novemberwochenende endlich wieder soweit, der Vorhang öffnete sich für die jungen Nachwuchsschauspieler des Schwarzwaldvereines Bermersbach.
In diesem Jahr entführten sie die zahlreich erschienen Märchenfans in das orientalische Dorf Pipipopo zu "Ali Baba und den vierzig Räubern". Dort residiert Bürgermeister Königstreu (Timo Roll) über seine Untertanen, zu denen u.a. auch das garstige Ehepaar Herr und Frau Brillantzeh (Jana Fellmoser, Nadja Fellmoser) gehört. Ali Baba (Oliver Wunsch) wird von ihnen wie ein Sklave gehalten, sein Schlafplatz ist in einer Hundehütte. Große Aufregung entsteht, als der gefräßige König Nimmersatt (Annika Schrom) seinen Besuch ankündigt, dieser fordert nämlich von jeder Familie sechs Schweine um seine Gelüste nach Schweinsöhrchen und Ringelschwänzchen zu stillen. Der Bürgermeister steht nun vor einem schier unlösbaren Problem, im ganzen Dorf gibt es weit und breit kein einziges Schweinchen. Hilfe erhofft er sich vom zwielichtigen Zauberer Rangelschwinz (Janis Spissinger), der ihm das Versprechen gibt sämtliche Kinder des Dorfes (Nathanael Klein, Justin Krieg, Celine Liese, Katharina Niedecken, Emelie Schillinger, Mika Steininger, Jakobea Klein und Melissa Weng) in rosige Schweine zu verwandeln. Wie sich schon bald herausstellt, hat der böse Magier eine Achillesferse, Musik und Gesang verursachen ihm große Schmerzen. Ali Baba, des Sklavendaseins überdrüssig, flieht in den Wald, wo er Unterschlupf findet bei Räuberhauptmann Muskelkater (Heiko Roll) und seinen Mannen. Hasenfuß (Alexandra Roll), Wackelzahn (Jasmin Fellmoser), Bauchschnabel (Emily Heinig), Nageldreck (Linda Asal), Tränensack (Marcel Weber) und Furzpopo (Ansgar Wiederrecht) mangelt es leider an entsprechendem Zählvermögen, so dass aus sieben Räubern immer wieder vierzig werden. Versteckt in einer Felsenhöhle befindet sich der größte Schatz der Räuberbande, eine geheimnisvolle Spieluhr. Bürgermeister Königstreu und der böse Zauberer erlauschen das Codewort "Sesam öffne dich", doch aus ihrem Plan die Spieluhr zu stehlen wird nichts, sie bleiben gefangen in der Höhle, da sie die Losung zum Öffnen vergessen. Doch die gutmütigen Räuber befreien die beiden Tunichtgute, nachdem sie ihnen das Versprechen abgenommen haben den armen Dorfkindern ihre menschliche Gestalt wieder zurück zu geben. Die beiden Bösewichte denken natürlich nicht daran dieses Versprechen einzuhalten, im Gegenteil, sie wollen noch mehr Kinder in Schweine verwandeln. Doch sie haben nicht mit der mutigen Kathinka (Celine Schoch) gerechnet, dieser gelingt es nämlich die Spieluhr wieder an sich zu bringen und mit sangeskräftiger Unterstützung des Publikums legt sie dem arglistigen Rangelschwinz das Handwerk, die Dorfkinder können in letzter Sekunde vor dem Kochtopf gerettet werden.
In weiteren Rollen wirkten mit: Herr und Frau Fingerhut (Lisa Wunsch, Sabrina Spissinger), Herr und Frau Hobelspan (Charlotte Ebert und Selina Wunsch) sowie das Ehepaar Besenstiel (Nathalie Schoch und Ann-Kathrin Laubel).
Mit riesigem Beifall wurden die auf der Bühne zum Schlussbild versammelten Akteure und Helfer vom Publikum verabschiedet, als Dankeschön für ihren Einsatz lud Jugendleiterin Bernadette Wunsch ihre jungen Nachwuchstalente zu einem Ausflug ins Ravensburger Spieleland im nächsten Sommer ein.
Ein echter Hingucker waren in diesem Jahr wieder die tollen orientalischen Kulissen und Requisiten, Rudi Roll, Andreas Kowalski, Ludwig Weiler und Ludwig Klein zeichneten sich hierfür verantwortlich. Ihre Geschicklichkeit in puncto Nadel und Faden stellte wieder einmal Elisabeth Wunsch unter Beweis, die maßgeschneiderten Kostüme waren ein wahrer Augenschmaus.
In den Umbaupausen des in neun Akte aufgeteilten Stückes durfte sich nur das Publikum entspannt zurücklehnen, für die ehrenamtlichen Helfer hinter der Bühne (Markus Hürst, Dirk Kasch, Ludwig Klein, Bernadette Wunsch, Elisabeth Wunsch) gab es eine Menge zu schieben und aufzuräumen. Für die optimale Beleuchtung und den guten Ton sorgten Manuel Alexander, Alexander Kowalski, Rudi Roll und Armin Wunsch, die Kinderbetreuung lag in den Händen von Desiree Wunsch.

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