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Schwarzwaldverein Bermersbach e.V.

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Närrischer Monatstreff am 29. Januar 2005

Für ein paar Stunden den Alltag vergessen, Schunkeln, Singen und Lachen - unter diesem Motto hatte der Schwarzwaldverein Bermersbach zum närrischen Monatstreff in das Gasthaus "Sternen" eingeladen.
Die erste Vorsitzende Elisabeth Wunsch begrüßte alle "Bermersbacher Fasebutze", das Gesangstrio Gisela Wunsch, Luitgard Wunsch und Christina Fritsch schloss sich ihr mit einem musikalischen Willkommensgruß an.
In die Bütt stieg als erstes "Bäuerin" Anni Halbig, sie beschrieb in anschaulicher Weise pikante Details aus dem Liebesleben des Hofhahnes.
"Wie gut es mir mit 50 geht!" - so der Slogan von Wilma Barth, viele der Anwesenden sind mit ihr einer Meinung, "das Alter ist ein Gewinn und Falten gehören dazu".
Unser Dorf ist für seine Wohltätigkeit und Gläubigkeit bekannt und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass unser guter Ruf bis nach Rom gelangt ist. Anlässlich des 20. närrischen Monatstreffs ließ man es sich im Vatikan nicht nehmen einen Vertreter der Kirche (Linus Barth) zu entsenden um persönliche Glückwünsche zu überbringen. Da dieser hohe Würdenträger nur römisches Kauderwelsch zum Besten gab, wer in Bermersbach weiß schon was "Spiritus, Sangria Anis" heißen soll, fungierte Rosamunde Fortenbacher als Dolmetscher.
Eine enttäuschte und frustrierte Ehefrau (Maria Wunsch) klagt den aufmerksam lauschenden Zuhörern ihr Leid. Beim "Psychopathen" bekommt sie den Rat schwarze Spitzenwäsche zu kaufen, um die Aufmerksamkeit ihres liebesmüden Ehemannes wieder auf sich zu ziehen, ein absoluter Flop, denn diese wird von selbigem als Trauerkleidung diagnostiziert.
In einer weiteren Gesangeseinlage lobten Luitgard Wunsch, Gisela Wunsch und Christina Fritsch die Vorzüge eines Schirmes, "denn so ein Regenschirm, der ist famos".
Ihr Debüt an diesem Abend hatten Traudel Wunsch und Rosamunde Fortenbacher als echte Bermersbacher Tratschweiber, gemeinsam lästerten sie über Gott und die Welt sowie ihre Ehemänner im Besonderen.
Die Promis gaben sich im "Sternen" die Klinke in die Hand, nach dem Besuch aus Rom standen jetzt auch noch in originalgetreuer Aufmachung die "Wildecker Herzbuben" (Irmgard Ritter und Maria Wunsch) vor der Tür und in ihr Lied "Herzilein, du mußt net traurig sein" stimmte der ganze Saal mit ein.
Eine "singende Gerichtsverhandlung" gaben Richter Urban Wunsch und Angeklagter Claus Walter zum Besten. Auf die verschiedenen Anklagepunkte intonierte der Angeklagte passende bekannte Liedanfänge.
Eine korpulente Dame (Anni Halbig) möchte so gerne ihre Pfunde verlieren und zwar mit Hilfe eines Nudelholzes! "Rolle, rolle Speck", zu diesem Text bearbeitete sie ihre Speckrollen und - oh Wunder - am Ende des Liedes war sie wieder rank und schlank, die vermeintlichen überflüssigen Kilos entpuppten sich als Luftballons.
"Du hast zwei Möglichkeiten" - so philosophierte Irmgard Ritter als russischer Gelehrter und mit original russischem Akzent brachte sie uns Sinn bzw. Unsinn des Lebens näher.
Elisabeth Wunsch als "tölpelhafte Ulla" beschrieb ihren deprimierenden Lebenslauf, angefangen mit einigen Anekdoten aus ihrer Kindheit bis hin zur kurzen Ehe mit Emil, dem "Rindvieh".
Dieser, wie auch alle anderen Beiträge wurde mit viel Applaus, Gelächter und dem Bermersbacher Fasentruf "Pumpernickel" belohnt. Unsere erste Vorsitzende sorgte mit zahlreichen lustigen Spielen und einer Polonaise zwischen den einzelnen Beiträgen für beste Unterhaltung und Kurzweil. Musikus Michael Roth begleitete uns auf seinem Akkordeon durch den Abend und zeigte auch nach etlichen Schunkelrunden noch keine Ermüdungserscheinungen.
"So ein Tag, so wunderschön wie heute ...", mit diesem Lied beschloss Claus Walter auch gleichzeitig den närrischen Monatstreff 2005.

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