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Schwarzwaldverein Bermersbach e.V.

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Närrischer Monatstreff am 16.02.2006

Die Narrenbäume sind vielerorts schon gestellt und auf den Straßen treiben bereits allerlei kuriose Gestalten ihr Unwesen - auch beim Schwarzwaldverein Bermersbach wertete man dies als untrügliches Zeichen dafür, dass die fünfte Jahreszeit unmittelbar vor der Tür steht und es an der Zeit ist, die Wanderschuhe gegen die Narrenkappe zu tauschen - so geschehen beim närrischen Monatstreff in der "Schulstub" am vergangenen Donnerstag.
Die erste Vorsitzende Elisabeth Wunsch begrüßte alle "Bermersbacher Fasebutze" und gab ihnen den wohlgemeinten Rat das Leben und diesen Abend noch zu genießen "bevor der Kalk rieselt".
Man nehme einen alten Wäscheständer, einige mehr oder weniger aufreizende Dessous, drei Klatschweiber und schon hat man die optimale Mischung für einen gelungenen Sketch. Wilma Barth, Traudel Wunsch und Rosamunde Fortenbacher als vorlaute Göre Lieschen führten uns in anschaulicher Weise vor Augen wie man am besten von einem Fettnäpfchen ins andere tritt und dass auch die "besten Freundinnen" letztendlich nichts voreinander verheimlichen können.
Allerlei wüste Beschimpfungen warfen sich die beiden Nachbarsfrauen Maria Wunsch und Irmgard Ritter an die Köpfe und auch an ihren Ehemännern ließen sie kein gutes Haar. Passend zu den einzelnen Beschuldigungen intonierten sie bekannte Liedanfänge und "verziehen sich am Schluss im Geiste", den von Elisabeth Wunsch kredenzten Versöhnungstrank nahmen die beiden Streithähne gerne an.
Mit welch fatalen Folgen zu rechnen ist, wenn Geschenke mitsamt Begleitschreiben vertauscht werden, beschrieb uns Ortsvorsteherin Claudia Wunsch. So ist es an Peinlichkeit wohl kaum zu überbieten, wenn die Schwester den eigentlich für die Braut vorgesehenen Schlüpfer erhält, im beigefügten Brief aber gute Ratschläge zum Gebrauch der ursprünglich für sie vorgesehenen Handschuhe zu lesen sind.
Als einziger Vertreter des starken Geschlechtes wagte Alban Wunsch am heutigen Abend den Gang in die Bütt und outete sich - wie kann es anders sein - als geplagter Ehemann mit allerlei körperlichen Gebrechen, dessen Los es ist sein tristes Dasein im trauten Heim "unter dem Tisch zu verbringen".
Die Lacher ebenfalls auf ihrer Seite hatte Anni Halbig als naives Hausmütterchen. Wegen massiver Darmbeschwerden sucht sie einen Arzt auf, die Missverständnisse im Hinblick auf die Behandlung sind natürlich vorprogrammiert, die verschriebenen Abführzäpfchen bspw. schluckt sie mit Begeisterung, der Erfolg lässt jedoch zu wünschen übrig.
Aus dem Nähkästchen plaudern die beiden Freundinnen Tina und Sina (Traudel Wunsch und Rosamunde Fortenbacher).
Bewaffnet mit Staubwedel und Klobürste mimen Wilma Barth, Traudel Wunsch und Rosamunde Fortenbacher drei singende Hausfrauen. Sie beklagen ihr schweres Los, ist doch auch alle Welt der Meinung "das bisschen Haushalt ist doch kein Problem!".
Elisabeth Wunsch benötigt dringend die Telefonnummer von Willi Schmidt, ihr Anruf bei der Auskunft gestaltet sich jedoch als äußerst kompliziert, da hilft es auch nichts, dass sich der gute Mann mit "dt" schreibt, wie sie immer wieder betont.
Dieser, wie auch alle anderen Beiträge wurde mit viel Applaus, Gelächter und "Pumpernickel-Rufen" belohnt. Lustige Spiele, Schunkelrunden und eine Polonaise rundeten den gelungenen Abend ab. Für musikalische Unterhaltung sorgte Christina Fritsch, unterstützt wurde sie von Sohn Dominik, welchem es gelang seinem Waschbrett unter Zuhilfenahme eines Holzstückes einen wahrhaft rustikalen Sound zu entlocken.

Mit einem Dankeschön an alle Mitwirkenden und insbesondere auch an die Jugendlichen des Vereines, welche unseren zweiten Vorsitzenden Pascal Wunsch tatkräftig bei der Bewirtung unterstützten, beschloss Elisabeth Wunsch den närrischen Monatstreff 2006.
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