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Schwarzwaldverein Bermersbach e.V.

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Närrischer Monatstreff am 08. Februar 2007

Mit der Parole "Für das Publikum ist das Beste gerade gut genug" begrüßte ein rotschopfiger Vamp alias Elisabeth Wunsch das närrische Publikum in der fasnachtlich geschmückten "Schulstub".
Gleich zu Beginn war das Publikum gefordert, fünf Maitre der Haute Couture sollten am jeweiligen "Model" ihre Phantasie walten lassen, unter Zuhilfenahme von Krepppapier und Klebeband kreierten sie die neueste Modekollektion - Lagerfeld und Co. wären vor Neid erblasst.
Ein tölpelhaftes Bauernehepaar (Rosamunde Fortenbacher und Traudel Wunsch) machte sich mit Ross und Gespann auf den Weg zum Flugplatz, statt im sonnigen Süden landeten sie nach allerlei kuriosen Eskapaden mit dem Fallschirm im Misthaufen wieder vor der eigenen Tür, das Mitgefühl aller Anwesenden war ihnen sicher.
"Alles kommt wie es kommen muss" - dieser Weisheit letzter Schluss erfuhren auch die Gurke Knill und der Kürbis Knoll nach einer tragischen Liebesgeschichte am eigenen Leib, beide endeten gemeinsam im Kochtopf, auch dieser Beitrag von Elisabeth Wunsch wurde von zahlreichen Lacheinlagen begleitet.
Über die Widrigkeiten des Alltags - was tun, wenn das Toilettenpapier im entscheidenden Moment nicht am Platz ist, die harte Butter Löcher ins Schnittchen bohrt oder das Verlängerungskabel fehlt - davon wusste Alban Wunsch ein Klagelied zu singen.
Als biederes Geschwisterpaar schwadronierten Elisabeth Wunsch und Sofie Barth in bester Marktfrauenmanier über ihre ach so tief einschneidenden Erlebnisse, sei es bei der Führerscheinprüfung oder beim Wechseln eines Schecks in Bargeld.
Welche fatalen Folgen ein Fehlschuss für einen leidgeprüften Jäger haben kann erläuterte Alban Wunsch in einer kleinen Anekdote.
"Ob's mein Mann nach sechs Jahren wohl noch kann?" fragte sich Christel Wunsch, ehemalige "Winkelbäckerin" - gemeint war natürlich die Herstellung des legendären Pumpernickels. Dies wurde vom Publikum nach der Probe des mitgebrachten "Versucherle" voll und ganz bestätigt.
Die Vorzüge des weiblichen Geschlechts pries Monika Stößer in den höchsten Tönen, an den Männern hingegen ließ sie kein gutes Haar.
Direkt aus dem Gefängnis entflohen suchten die beiden Knastbrüder Claudia Wunsch und Silvia Merkel Zuflucht in der "Schulstub" und berichteten über Höhepunkte ihrer kriminalistischen Karriere.
Über die allumfassende Frage "Woher kommt eigentlich der Mensch?" philosophierte Dieter Halbig und setzte mit seiner Büttenrede auch gleichzeitig den Schlusspunkt unter den heutigen Abend.
Mit viel Applaus, Gelächter und "Pumpernickel-Rufen" wurde sein Beitrag und ebenso alle vorausgegangenen belohnt. Lustige Spiele, u.a. galt es aus Zeitungspapier neckische Dessous zu zaubern, sehr zum Vergnügen aller Anwesenden, Schunkelrunden und die obligatorische Polonaise rundeten den gelungenen Abend ab.
Doch was wäre die Fasent ohne zünftige Musik - wie bereits im vergangenen Jahr war es Elisabeth Wunsch wieder gelungen das Zweimannorchester Christina und Dominik Fritsch zu engagieren, mittels Akkordeon und Waschbrett heizten die Beiden ordentlich ein.

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