Närrischer Monatstreff am 21. Februar 2003

In einen Narrentempel verwandelte sich die "Schul-Stub" am vergangenen Freitag, denn dorthin hatte der Schwarzwaldverein zum traditionellen närrischen Monatstreff eingeladen. "Helau, Alaaf und Pumpernickel !" Mit diesen Worten begrüßte Anja Laubel alle Bermersbacher "Fasebutze". Sie gab sogleich die Bütt frei für Alban Wunsch, welcher einen Brief an den Tennisclub Forbach zu Gehör brachte. Seinen aufmerksam lauschenden Zuhörern erzählte er von unglaublichen und unmoralischen Vorkommnissen auf dem Tennisplatz und löste damit wahre Lachsalven aus. Einer sturen Cafebesucherin (Maria Wunsch) wollte es einfach nicht in den Kopf, warum sie statt der bestellten Tasse Kaffee nur ein Kännchen bekommen konnte. Sie führte eine heiße Debatte darüber mit einer geduldigen Kellnerin (Wilma Barth). Einmal Wanderführer sein diesen Wunsch hatte eine eifrige Wanderin alias Gisela Wunsch. Der Realisierung ihres Wunschtraumes folgte jedoch bald die kalte Ernüchterung, sei doch so ein Wanderführer verantwortlich für gutes Wetter, bequeme Wanderwege und blasenfreie Füße. Die Lachmuskeln strapazierten ebenfalls Daniela und Bernadette Wunsch. In den Rollen der beiden Tratschweiter Tina und Stina tauschten sie gegenseitige "Freundlichkeiten" aus und lästerten über die Männerwelt im Besonderen.

Über das schwere Los zweier Einwanderer in Deutschland wußten Maria Wunsch und Irmgard Ritter so einiges zu berichten. Vor allem die Wahl des richtigen Arztes bei der Behandlung diverser "Wehwehchen" wurde heiß diskutiert. Einzig die Heilung von Hämorrhoiden warf große Probleme auf, wobei man schließlich beschloss einen "Arschäologen" in Griechenland zu konsultieren. In der Rolle eines Familienvater, welcher seinen Sohn über Sinn und Unsinn der Politik aufklärte, schlüpfte Dieter Halbig. Zum zweiten Mal in die Bütt stieg an diesem Abend Alban Wunsch. Mit lustigen Anekdoten aus seinem Leben sorgte er für beste Unterhaltung. Den krönenden Abschluss des Abends bildete erneut das Duo Maria Wunsch und Wilma Barth. Die Beiden führten ein angeregtes Palaver über das Thema Gesundheit. Vor allem die Frage nach Höhe und Breite des Cholesterinspiegels stieß bei einer der beiden Damen auf völliges Unverständnis. Alle Beiträge wurden mit viel Applaus, Gelächter und "Pumpernickel-Rufen" belohnt. Durch das Programm führte gekonnt Anja Laubel. Allen Mitwirkenden wurde der "Bermersbacher-Fasentorden" verliehen. Mit lustigen Spielen zwischen den einzelnen Beiträgen wurde zusätzlich für Kurzweil gesorgt. Gerda Bäuerle war für das musikalische Programm verantwortlich und mit etlichen Stimmungsrunden lud sie alle Närrinnen und Narren zum Singen und Schunkeln ein.





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