Schwarzwaldverein eV - Ortsgruppe Bermersbach

Bericht


Wo das Badische am schmälsten ist.
Grenzwanderung mit Blick nach hüben und drüben.
 
Sonntag, 22 September
50 Jahre Baden-Württemberg „ein Land“ gehörte auch zum Thema dieser Wanderung, denn wir gingen auf historischen Grenzpfaden entlang der Wespentaille des Landes Baden am schmälsten Stück, nur 20 Kilometer bis zum Rhein. Wir begannen im ehemaligen schwäbischen Loffenau, genauer gesagt auf dem Käppele. Zuerst mit einem leichten Anstieg um den Heukopf, geradewegs über den Gautschenkopf zur dominanten Hohe Wanne.

Auch hier hat Lothars Kraft Spuren hinterlassen und große Flächen kahlgefegt mit jetzt herrlichen Aussichtsstellen. Wir tangierten die Hohe Wanne und genossen von nun an eine eindrucksvolle Aussicht. Da musste man stehen bleiben und „nausgucke“.
Wir ließen diese Aussicht auf uns wirken und fühlten uns wie ein Vogel in den Lüften. Nach 1 Stunde Gehzeit war der Bernstein mit seinem markanten Felsblock erreicht. Zeit für die Mittagsrast und auch Zeit in historischen Begebenheiten dieser Grenze zu schwelgen.
Nach der Rast gingen wir weiter auf den Mauzenkopf mit seinem berühmten Mauzenstein. Diese waldlose Erhebung gab bereits schon seit Wiebke den Blick frei ins „Schwäbische“. Über die Mauzenkopfhütte gingen wir auf der Mauzenkopfsteige abwärts zum Sandweg.
Sonnenblumen am Mauzenkopf, das gab`s wirklich. Der sanfte Abstieg über das Pfahlwaldwegle geleitete uns durch alt gewachsene Wälder bis nach Bad Herrenalb. Der Marienweg führte uns bis zum Ortsende und schließlich über das Loffenauer Eck zum Käppele zurück.
4 Studen Wanderzeit auf ca. 15 km Weglänge standen 380 Höhenmetern Anstiege gegenüber. Danach konnten wir noch im „Cafe am Markt“ in Loffenau bei unsere Vereinsmitglied Georg Malawka einkehren.
Wanderführer: Michael Roth